Back Home / Fazit

06. Dezember 2009

Wie schnell doch die Zeit vergeht - bereits seit über einem Monat bin ich nun zurück im Lande! Nachdem ich schon wieder voll im Alltagstrott bin und es mir vorkommt, als ob meine Reise schon eine Ewigkeit zurückliegt, kann ich jetzt mit etwas Abstand auf meine Erlebnisse zurückblicken!

Nach meiner Rückkehr wurden mir von allen Seiten viele Fragen gestellt. Insbesondere ”Wie war es?” und “Was hat dir am besten gefallen?” wurde ich häufig gefragt. Obwohl das ja irgendwie die beiden am naheliegendsten Fragen sind, merkte ich, wie schwierig diese zu beantworten sind!

Ja, wie war es denn? Dies in einem Satz so einfach mal kurz zu erklären, war für mich eine fast unlösbare Herausforderung! Während 6.5 Monaten war ich in fremden Ländern unterwegs, habe jeden Tag so viel Neues, Ungewohntes, Wunderschönes, seltsam Anmutendes gesehen, fast täglich neue Bekanntschaften mit interessanten Menschen geschlossen, eine Sehenswürdigkeit nach der anderen bestaunt, fantastische Erlebnisse aber auch negative Erfahrungen gemacht, verschiedenste Gefühlslagen durchlebt - bring das mal in einem Satz rüber!!

Werde ich aber genötigt, dies trotzdem zu tun, kann ich nur sagen: Es war absolut genial, wohl die beste Sache, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe -> I’ve had the time of my life! Könnte ich - ich würde sofort wieder packen…

Ziemlich ähnlich verhält es sich mit dem “Was hat dir am besten gefallen?”. Wie soll ich meine 6.5 monatige Reisezeit mit all den unzähligen Erlebnissen auf lediglich eine Sache reduzieren? Es gab viele Höhepunkte und die einen waren sicherlich ein bisschen grossartiger als andere. Aber schlussendlich ist es doch so, dass mir meine Reise als Gesamtes in Erinnerung bleiben wird, mit all den 100 und 1′000 speziellen Erlebnissen und Erfahrungen. Aus diesem Grund kann und will ich auch nicht meine Reise auf einige wenige Sehenswürdigkeiten reduzieren und damit all den anderen schönen Momenten Unrecht tun. Letztlich habe ich festgestellt, dass es mir eigentlich fast nicht möglich ist, all meine Eindrücke und Erlebnisse in Worte zu fassen und davon zu erzählen. Es gibt eingentlich nur eines: Man muss so etwas selber erlebt haben!!

Zum Schluss möchte ich noch einen Dank aussprechen:

Danke all jenen, die während meiner Reise diesen Blog gelesen haben, an mich dachten und einen Kommentar hinterlassen haben - ich habe mich jeweils riesig über einen Gruss von Zuhause gefreut! Danke all jenen, die mich am 22. Oktober in Kloten so herzlich empfangen haben! Und ich danke all den lieben Menschen, die mich in meinem Vorhaben, mir meinen Reise-Traum zu verwirklichen, in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Reise-Blog einen kleinen (aber feinen) Einblick in mein Abenteuer geben und euch auch etwas mit meinem Reisefieber anstecken?! Für meinen Teil kann ich nur sagen: Ich war bestimmt nicht das letzte Mal “on the road”…! I’ll be back (sooner or later)!

Liebi Grüess

Andreas / Andi

Muang Ngoi & Nam Ha NPA

20. Oktober 2009

Vergangene Woche erkundete ich den Norden Laos, wo mich atemberaubend schöne Landschaften zum Trecken einluden und abgelegene Dörfer noch (fast) keine Touristen gesehen haben. In ‘Muang Ngoi’ verbrachte ich 3 Tage, während denen ich die umliegende Natur auf eigene Faust bewanderte und zwei kleine Dörfer besuchte. Ich genoss die fantastische Landschaft und war beeindruckt vom einfachen Leben der Einheimischen.

Von ‘Luang Namtha’ aus machte ich einen 2-Tages Trek in den Nam Ha NPA. Es ging durch Reisfelder, über (& durch) Bäche, durch dichte Wälder und wir waren stets von viel ‘grün’ umgeben. Gegen Abend kamen wir zum Akha Dorf ‘Nam Lai’, wo wir auch die Nacht verbrachten. Der Besuch dieses Dorfes hat mich extrem beeindruckt: Diese Leute leben auf einfachste Art mit so wenigen Dingen (wir bei uns würden sagen: die sind ‘mausearm’) und arbeiten jeden Tag hart. Gleichzeitig leben sie ihre eigene Akha-Kultur in der Dorfgemeinschaft und ich habe noch nie so viele fröhliche Menschen auf einmal gesehen!! Zudem hatte ich wirklich das Gefühl, einer der ersten Touris dort gewesen zu sein: Es gab im ganzen Dorf nichts Souvenir-artiges zu kaufen und die Leute hatten einfach nur Freude uns zu sehen und waren neugierig.

Inzwischen habe ich diesen heilen Fleck Erde hinter mir gelassen und bin bereits in ‘busy’ Bangkok. Noch einmal schlafen und dann geht’s ‘back home’!! Nach meiner Rückkehr werde ich in einem letzten Blogeintrag versuchen, ein kleines Fazit zu meiner Reise zu ziehen…

In der letzten Zeit hatte ich ein wenig gemischte Gefühle zum nahenden Ende meiner Reise: Einerseits war ich etwas betrübt, dass mein Abenteuer bald vorbei sein wird, andererseits natürlich aber auch erfreut, euch alle bald wieder zu sehen! Mittlerweile überwiegt aber die Vorfreude aufs nach Hause Kommen und ein Wiedersehen - ich kann’s kaum erwarten! Nos vemos muy pronto…

Vientiane, Vang Vieng, Luang Prabang

16. Oktober 2009

Bei meiner Ankunft in Laos merkte ich eines sofort: Hier geht es ruhiger zu und her als in den Nachbarländern, welche ich zuvor besucht hatte! Die Hauptstadt Vientiane ist denn auch eher ein ‘Städtchen’. Da aber zur Zeit, als ich dort war, gerade ein Festival im Gange war (River Festival mit Bootrennen auf dem Mekong), war während 3 Tagen ziemlich viel los. Ich stürzte mich ins Getümmel und traf dabei auf Ed und Lukas, mit welchen ich für die nächsten gut 10 Tage gemeinsam unterwegs war.

 

In Vang Vieng, einer Backpacker-Hochburg, verbrachten wir einige Tage mit Rock Climbing, Tubing und Relaxen. Vor allem für Zweiteres ist Vang Vieng bekannt. Beim ‘Tubing’ lässt man sich auf einem Gummiring den Fluss runtertreiben und besucht zwischendurch die unzähligen Bars, welche am Flussufer liegen. Dies kann ziemlich viel Spass machen… :-D

Im schönen Städtchen Luang Prabang besichtigten wir einige der unzähligen und wunderschönen Tempel. Da es uns aber bald schon zu heiss wurde, entschieden wir uns, zum ‘Tat Kuang Si’-Wasserfall zu fahren, um uns bei einem erfrischenden Bad abzukühlen. Auf meiner Reise habe ich ja schon einige Wasserfälle gesehen - aber dieser war einer der schönsten…

Phnom Penh, Siem Reap & Angkor Wat

04. Oktober 2009

Mit meinem finnischen Freund Anssi, den ich auf der Mekong Delta Tour kennen gelernt hatte, war ich über eine Woche in Kambodscha unterwegs. In Phnom Penh besuchten wir Schauplätze der Gräuel der Roten Khmer, welche vor nicht einmal 30 Jahren über 3 Millionen Menschen umgebracht hatten! Insbesondere ein Foltergefängnis sowie die Killing Fields, welche wir besichtigten, waren sehr eindrücklich und halfen uns, eine ungefähre Ahnung der grausamen Geschehnisse zu bekommen…

Nachdem wir das Nachtleben in Phnom Pehn einem Härtetest unterzogen hatten, gings weiter nach Siem Reap, dem Ausgangspunkt zu Angkor Wat und etlichen anderen Tempeln. Gemeinsam mit Lars (einem weiteren Backpacker) erkundeten wir diese grossflächigen und spektakulären Tempelanlagen.

Am 30. Sept. haben wir dann auch ein bisschen etwas vom Taifun ‘Ketsana’ zu spüren bekommen: Es regnete über 24 Stunden ziemlich intensiv. Zum Glück stürmte es aber nicht, so dass lediglich die Strassen geflutet waren… Wir rafften uns aber trotzdem auf, noch einmal die Tempel zu besuchen und wurden - naja - ziemlich nass ;-)

Via Bangkok bin ich in den letzten Tagen nach Vientiane (Laos) weitergereist. In Bangkok musste ich leider von meinem Kumpel Anssi Abschied nehmen; für ihn geht es weiter nach Nepal zum Trekken *Neid*. Ich werde meine letzten noch knapp 3 Wochen in Laos verbringen. Hier ist es ruhiger und untouristischer als in Thailand und ich denke, dies wird mir besser gefallen…

Saigon (HCMC) & Around, Mekong Delta

30. September 2009

Während 4 Tagen erkundete ich Saigon (Ho Chi Minh City). Tagsüber besuchte ich eindrückliche Museen (zum Vietnam-Krieg) sowie Tempel und hoffte stets, nicht von einem der 6 Millionen Motorbikes überfahren zu werden. Abends testete ich dann jeweils die ‘ausgangstechnischen Möglichkeiten’ :-)

Auf einem Ausflug ins Umland kroch ich durch die Cu Chi Tunnels (ein über 200 km langes Tunnelsystem der Vietcongs im Vietnamkrieg) und entdeckte eine neue Religion, den Caodaismus.

Um meine Weiterreise nach Kambodscha etwas interessanter zu gestalten, entschied ich mich, diese mit einer 3-tägigen Mekong Delta Tour zu verbinden. Während 2 Tagen war ich mehrheitlich per Boot in diesem extensiven Flussdelta unterwegs, bestaunte das Leben der Menschen auf und am Wasser, schwimmende Dörfer und Märkte sowie die schiere Grösse dieses Deltas. Am dritten Tag ging es dann mit dem Boot flussaufwärts, über die kambodschanische Grenze und schliesslich nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas.

Saigon, der Mekong Delta Trip und eigentlich ganz Vietnam haben mir sehr gefallen! Grossartige Landschaften, ungewohnte Bilder, tolle Leute & super Erlebnisse :-D

Hue, Hoi An, Central Highlands

20. September 2009

In Hue, der früheren Hauptstadt Vietnams, besuchte ich antike Pagoden, Kaisergräber und das Umland, wo noch immer Spuren des Vietnamkriegs zu sehen sind. Dies tat ich nicht mit einer ‘Tour’, sondern mit Hung, einem ‘Easy Rider’ (und Guide) auf seinem Motorbike.

Weil ich von anderen Backpackern zuvor gehört hatte, dass ein Trip durch die Central Highlands mit einem Easy Rider echt empfehlenswert sei und Hung ein guter Typ war, entschloss ich mich, mit Hung dieses Abenteuer zu wagen…

Während den nächsten 8 Tagen war ich also gemeinsam mit Hung auf seinem Motorbike unterwegs. Von Hue gings zuerst nach Hoi An, bevor wir ins Hinterland und auf dem ehemaligen Ho Chi Minh Trail’ durch die Central Highlands cruisten.

Es war ein super Erlebnis: Total Off-the-beaten-track (untouristisch) und landschaftlich fantastisch - zudem das Ganze auf dem Motorbike - einfach genial! :-D Auf diese Weise hatte ich einen spannenden Einblick in das wirkliche’ Vietnam, wie es wohl nur die wenigsten Touris haben… Nach 8 Tagen und über 1′300 km endete unser Trip in Saigon (Ho Chi Minh City).

Hanoi, Halong Bay, Sapa

09. September 2009

Sin chao everyone! (‘Hallo’ auf vietnamesisch)

In Hanoi (Vietnam) angekommen, musste ich mich zuerst einmal an den Verkehr gewöhnen (und aufpassen, dass ich nicht überfahren werde) - in dieser Stadt gibts mehr Motorbikes als Einwohner…!

So entschloss ich mich, bereits am zweiten Tag das hektische Hanoi (vorläufig) zu verlassen, um einen 3-tages Boots-Trip in die Halong Bay zu unternehmen. Halong Bay ist eine Bucht mit über 2‘000 grünen (meist sehr kleinen) Inseln im stillen südchinesischen Meer. Die Landschaft war spektakulär und die Atmosphäre relaxt - wir waren eine tolle Gruppe.

Mit einigen Leuten vom Halong Bay-Trip machte ich anschliessend eine Tour nach Sapa. Dabei ging es mit dem Nachtzug von Hanoi ins bergige Hinterland in Richtung chinesische Grenze. Sapa, auf 1‘700 m gelegen, war vom Klima her etwas angenehmer (man hielt‘s auch ohne Aircon aus). In dieser Region, welche von einer ethnischen Minderheit bewohnt wird, wanderten wir während 3 Tagen mit einheimische Guides durch wunderschöne Reis-Terrassen, genossen die Stille und hatten feucht-fröhliche Abende… :-D

Abgesehen von kleinen Widrigkeiten, die das Reisen halt so mit sich bringt, geht es mir nach wie vor besten ;-) Unglaublich, dass ich nun bereits 5 Monate unterwegs bin - wie die Zeit doch vergeht… Noch gut 6 Wochen und dann geht‘s wieder nach Hause! Ich muss zugeben, dass ich mich auch schon wieder ein bisschen darauf freue :-) Bis es aber so weit ist, geniesse ich noch jeden Tag in vollen Zügen!

Bali

08. September 2009

Auf Bali angekommen, verweilte ich zuerst 2 Tage in Kuta, dem pulsierenden ‘Partyviertel’ der Insel. Danach gings für ein paar Tage auf die ruhigeren/abgelegenen, aber wunderschönen Gili Islands, welche im Nordwesten Lomboks liegen. Dort verbrachte ich die Tage entweder in einer der einladenden Strandbars mit einem guten Buch oder aber etwas aktiver - mit Tauchen :-)

Zurück auf Bali war es dann Zeit für etwas Kultur: Ubud, die Kulturhauptstadt Balis, mit unzähligen Tempeln und umgeben von Reisfeldern eignete sich dazu hervorragend.

Vom an der Nordküste gelegenen Lovina machte ich anschliessend Tauchausflüge zum Menjangan-Riff und nach Tulamben, wo ein 120 m langes und von Korallen überwachsenes Schiffswrack aus dem 2. Weltkrieg liegt. Diese beiden Dive Sites zählen zu den besten Balis - und sie waren wirklich spitze!

Auf dem Weg zurück nach Kuta bestieg ich den Mount Batur (einer der unzähligen aktiven Vulkane Indonesiens) und wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Schliesslich besuchte ich noch die beiden Meerestempel ‘Tanah Lot’ und ‘Uluwatu’, bevor es bereits von dieser tollen Insel Abschied nehmen hiess. Land, Leute und (auch immer wichtig) die Küche haben mir sehr gefallen. Besonders das Essen war nach der kulinarischen Durststrecke in Südamerika ein Segen - Long Live Asian Food! ;-)

P.S. Sorry für die Verspätung dieses Blogeintrags - ich hatte Probleme, die Fotos zu komprimieren…

Easter Island & Moorea (French Polynesia)

18. August 2009

Nach 4 Monaten in Südamerika hiess es von diesem grossartigen Kontinenten Abschied zu nehmen :-(

Auf der Osterinel und in Franz. Polynesien machte ich zwei Zwischenstopps auf dem Weg über den ‘grossen Teich’ nach Asien. Rapa Nui (Osterinsel) ist eine relativ kleine Insel (mit gut 3′500 Einwohnern), welche ich zu Fuss, per Mountain Bike und motorisiert während 4 Tagen erkundete. Die Landschaft war fantastisch (grüne Insel mit diversen Spuren ihres vulkanischen Ursprungs), die historischen Stätten (mit den Moais) eindrücklich und das Klima angenehm warm!

Weiter ging es nach Tahiti (Franz. Polynesien), wo ich die Fähre nach Moorea (Nachbarinsel von Tahiti) nahm. Franz. Polynesien ist eine Ansammlung von unzähligen Inseln, welche über eine enorme Fläche (etwa so gross wie Europa!) verteilt sind. Fast alle Inseln sind von einem enormen Riff umgeben, weshalb die Wellen weit vor dem Strand brechen - am Strand ist es deshalb meist still - strange… Das untiefe Wasser gibts dafür in den verschiedensten türkis-tönen, die Strände sind schön, die ganze Insel Moorea ist wunderbar begrünt und die Leute sind freundlich. Nicht so gefallen hat mir allerdings, dass alles extrem teuer ist (etwa CH-Preisniveau!) sowie die (neben Tahitianisch) zweite offizielle Landessprache - Französich: Ich versuchte, meine erworbenen Spanisch-Kenntinsse geistig zu versorgen und die Abteilung ‘Französisch’ in meinem Gehirn zu finden - mehr oder weniger erfolglos… ;-)

Meine Zeit verbrachte ich hauptsächlich am hauseigenen Strand (meines Campingplatzes - am billigsten…) und auf Bike-Touren rund um die Insel. Zudem versuchte ich, mich schon mal mental auf den anstehenden Kulturwechel einzustellen…

Nach einer weiteren Nacht am Flughafen von Papeete (1. Mal nach Ankunft um Mitternacht, 2. Mal vor Abflug in aller Frühe - konnte so aber 2 teure Hotelnächte und Taxifahrten zu Räuberpreisen sparen) gings via Auckland und Sydney nach Bali - Welcome to Asia :-D

Salar de Uyuni, Santiago, Valparaíso

05. August 2009

Mit dem Nachtbus von La Paz kam ich am frühen Morgen im bitter-kalten Uyuni an. Nur wenige Stunden später sass ich bereits mit 5 Amis in einem 4×4, um eine 3-tägige Tour durch den Salar de Uyuni (bis nach San Pedro de Atacama, Chile) zu machen. Die Landschafts-Bilder, die wir während diesen 3 Tagen zu Augen bekamen, waren einfach fantastisch. Zu Weilen wähnten wir uns auf einem anderen (saumässig kalten) Planeten…

Wir sahen wunderschöne (farbige) Berge, Lagunen, Gesteinsformationen, Geysire, Tiere (Flamencos, Vicuñas, Conejos, etc.) und natürlich den Salar (Salzwüste). Zudem übernachteten wir in einem Salzhotel, sahen fantastische Sonnenauf- und -untergänge, erlebten ein Offroad-Abenteuer, konnten Narcotraficantes bei ihrer Arbeit beobachten…

Nach einem Tag und einer Nacht in San Pedro de Atacama (im Norden von Chile) setzte ich mich für 23 Std. in einen Bus, um nach Santiago zu fahren. Ich bezahlte ein paar tausend Pesos mehr - reiste dafür sozusagen in einem ‘Bett’ (Cama) :-)

In Santiago wurde ich von Javier (den ich in Ecuador kennen gelernt hatte) am Terminal abgeholt. Nachdem er mir eine kleine Stadtführung gegeben hatte, gingen wir zu ihm nach Hause, wo ich der sonntäglichen Family-Reunion (ca. 10 Pers.) beiwohnen durfte. Nach einem ausgedehnten BBQ kam dann die grosse Überraschung: Eine Torte zu meinem 25. Geburtstag :-D

Zwei Tage später machte ich mit Javier und meinen 3 chilenischen Freunden vom Salkantay-Trek einen Ausflug nach Valparaíso. Wir erkundeten diese Küsten-/Hafenstadt und deren Strände und schlemmten Chorrillana, eine chilenische Spezialität (man nehme einen Berg Pommes und gebe gekochte Zwiebeln, Rührei und Rindfleisch darüber) -> Que rico…!

In knapp 4 Std. geht mein Flug auf die Osterinseln. Damit ist meine Zeit in Südamerika (leider) schon vorbei - und es gäbe noch soo viel zu sehen… I’ll definitely be back!!